BPM Finder
Lade einen Song hoch und finde in Sekunden sein Tempo — die genaue Zahl der Schläge pro Minute
Häufige Fragen
Alles rund um die BPM eines Songs und was man damit macht.
Ein BPM Finder misst, wie schnell ein Song ist, und gibt dir die Antwort in Schlägen pro Minute — also wie oft du in sechzig Sekunden mit dem Fuß mitwippen würdest. DJs nutzen das fürs Beatmatching, Tanzende und Laufende, um Tracks im richtigen Tempo zu wählen, und Musikerinnen, um vor dem Mitspielen das Metronom einzustellen.
Zieh deine MP3-, WAV-, M4A- oder MP4-Datei in das Feld oben und klick auf BPM finden. Dein Song öffnet sich im KeyPitch Audio Studio, wo ein Analysefenster in wenigen Sekunden das Tempo anzeigt, dazu den genauen Wert sowie das halbe und das doppelte Tempo. Wenn du lieber selbst zählst oder der Song nur über einen Lautsprecher läuft, nimm den Tap-Tempo-Knopf auf dieser Seite und tippe im Takt mit.
Der Track wird nach Onsets abgesucht — den kleinen Energiestößen, die eine Bassdrum, eine Snare oder einen einsetzenden Akkord markieren. Daraus entsteht eine Pulskurve, und die Analyse sucht den Abstand, in dem sich diese Kurve am überzeugendsten wiederholt, gestützt auf die tiefen Frequenzen, wo das Schlagzeug sitzt. Dieser Abstand, in Schläge pro Minute umgerechnet, ist dein Tempo.
Weil sich beide Lesarten musikalisch verteidigen lassen. Ein Track mit Hi-Hats auf jeder Achtel pulsiert doppelt so oft, wie du mitklopfen würdest, also meldet ein naiver Zähler das Doppelte. KeyPitch wägt die Akzente ab, um die Ebene zu wählen, auf der ein Mensch klatschen würde, und zeigt halbes und doppeltes Tempo im Analysefenster, damit du den passenden Wert nehmen kannst.
Bei allem mit stabilem Beat — Dance, Pop, Rock, Hip-Hop — trifft es auf Bruchteile eines BPM genau. Live-Aufnahmen, die driften, Rubato-Balladen, Free Jazz und Tracks mit Tempowechsel sind wirklich schwerer; dort ist das Tap-Tempo oft die bessere Antwort.
Als grobe Orientierung: Balladen liegen bei 60–80 BPM, Hip-Hop bei 80–100, Reggaeton bei etwa 90, Pop bei 100–130, House und Techno bei 120–130, Trance um 138, Dubstep bei 140 und Drum and Bass um 174. Das sind Konventionen, keine Regeln, und viele Hits stellen sich absichtlich daneben.
Tap-Tempo verwandelt dein eigenes Taktgefühl in eine Zahl: Tippe den Knopf im Takt der Musik, und der Durchschnitt deiner Anschläge wird zum BPM-Wert. Vier Anschläge liefern einen brauchbaren Wert, acht oder mehr einen verlässlichen. Es ist das richtige Werkzeug für Live-Musik, für Songs, die irgendwo laufen, wo du nichts hochladen kannst, und zum Gegenprüfen einer automatischen Messung.
Ja. Klick auf BPM finden, und deine Datei öffnet sich im Audio Studio, wo der Tempo-Regler den Track von ×0,25 bis ×4 zieht — der ⓘ-Knopf neben Teilen zeigt dir danach das neue Tempo. Für ein Zieltempo teilst du es durch das gemessene: Ein Track mit 120 BPM landet bei ×1,07 ungefähr auf 128 BPM.
Im KeyPitch-Studio nicht. Auf einem Plattenspieler zieht ein schnellerer Lauf alles mit nach oben — deshalb klingen Sped-up-Edits wie Chipmunks. KeyPitch nutzt stattdessen Time-Stretching: Das Tempo bewegt sich, während die Tonart genau dort bleibt, wo sie war. Und wenn du sie doch verschieben willst, ist das ein eigener Regler in Halbtönen.
Beatmatching heißt, zwei Platten auf dasselbe Tempo zu bringen, damit ihre Schläge zusammenfallen. Wenn du die BPM jedes Tracks vorher kennst, weißt du, welche nah genug beieinander liegen und wie weit du ein Deck ziehen müsstest, um die Lücke zu schließen. Nimm die Tonart dazu, und du hast harmonisches Mixen, bei dem auch die Melodien zusammenpassen.
Die meisten Laufenden liegen zwischen 150 und 180 Schritten pro Minute, also halten dich Tracks in diesem Bereich — oder bei der Hälfte, wenn du auf jeden zweiten Schlag trittst — im Rhythmus. Zum Gehen passen 110–130, für Rad und Rudergerät meist 130–150. Such dir einen Song, prüf hier die BPM und schieb ihn mit dem Tempo-Regler auf deinen Zielwert.
MP3-, WAV-, M4A- und MP4-Dateien bis 50 MB und 10 Minuten funktionieren, und der BPM Finder ist völlig kostenlos, ganz ohne Konto. Deine Datei verlässt deinen Rechner nie: Die Analyse läuft in deinem Browser, es wird also nichts auf einen Server hochgeladen.