Tonart-Finder
Lade einen Song hoch und finde in Sekunden seine Tonart — etwa A-Dur oder fis-Moll
Häufige Fragen
Alles rund um die Tonart eines Songs und was man damit macht.
Ein Tonart-Finder analysiert eine Aufnahme und sagt dir, in welcher Tonart sie steht — C-Dur, a-Moll, fis-Moll und so weiter. Die Tonart ist der Ton, zu dem die Musik zurückkehrt, samt der Tonleiter, die darauf aufbaut. Wenn du sie kennst, kannst du mitspielen, mitsingen, einen passenden Song zum Mixen wählen oder den Track in eine Lage bringen, die deiner Stimme liegt.
Zieh deine MP3-, WAV-, M4A- oder MP4-Datei in das Feld oben und klick auf Tonart finden. Dein Song öffnet sich im KeyPitch Audio Studio, das misst, welche Töne über den ganzen Track erklingen, diesen Fingerabdruck mit allen 24 Dur- und Moll-Tonarten vergleicht und die beste Übereinstimmung in einem Analysefenster anzeigt, meist in wenigen Sekunden — zusammen mit der parallelen Tonart, dem Camelot-Code und der zweitwahrscheinlichsten Tonart.
Der Track wird in kurze Abschnitte zerlegt, und jeder Abschnitt wird zu einem Chromagramm — einem Maß dafür, wie stark jeder der zwölf Töne gerade klingt. Summiert man das über den Song, ergibt sich ein Profil der wichtigsten Töne. Dieses Profil wird mit Referenzprofilen jeder Dur- und Moll-Tonart korreliert, und die ähnlichste gewinnt.
Bei klar tonaler Musik — Pop, Rock, Dance, Folk, Klassik — liegt es meistens richtig. Schwerer tut es sich mit Tracks, die mittendrin die Tonart wechseln, mit stark verzerrtem oder perkussivem Material, sehr kurzen Ausschnitten und atonaler Musik. Überrascht dich das Ergebnis, sieh dir die zweitwahrscheinlichste Tonart im Analysefenster an — meist ist es die parallele.
Der Buchstabe ist der Grundton — der Ton, der sich wie Zuhause anfühlt. Das zweite Wort ist das Tongeschlecht: Dur klingt meist hell und offen, Moll dunkler und melancholischer. „A-Dur“ heißt also, dass die Musik auf einem A aufbaut und die Dur-Tonleiter benutzt. Wenn du ein Instrument spielst, weißt du damit, welche Akkorde und welche Tonleiter du brauchst.
Jede Dur-Tonart teilt ihre Töne mit einer Moll-Tonart und umgekehrt: C-Dur und a-Moll benutzen exakt dieselben sieben Töne. Dieses Paar nennt man parallel. Weil sie dieselben Töne enthalten, kann ein Finder zwischen beiden schwanken — und musikalisch passen sie zusammen, ein Song in C-Dur steht also bestens neben einem in a-Moll.
Das Camelot-Rad benennt jede Tonart mit einer Zahl von 1 bis 12 plus einem Buchstaben um — A für Moll, B für Dur. Es ist die Notation, die DJs fürs harmonische Mixen nutzen: Tracks mit gleichem Code, einen Schritt weiter auf dem Rad oder mit derselben Zahl und dem anderen Buchstaben lassen sich ohne Reibung mischen. 8B und 9B passen gut; 8B und 8A auch.
Weil eine Tonart eine Deutung ist und keine Zahl, die in der Datei steht. Zwei typische Streitfälle sind das Parallelpaar — C-Dur gegen a-Moll — und Songs, deren Strophe und Refrain in verschiedenen Tonarten stehen. Jedes Werkzeug gewichtet die Hinweise anders. Wenn dein Ohr sagt, dass die andere Lesart stimmt, vertrau deinem Ohr.
Das sind zwei verschiedene Dinge. Die Tonart ist die Tonleiter samt Grundton, auf der ein Song aufbaut, und du änderst sie in Halbtönen — zwei Halbtöne höher wird aus C-Dur ein D-Dur. Die Tonhöhe ist die Referenzfrequenz, auf die alles gestimmt ist, gemessen in Hz, Standard ist a' = 440 Hz. Diese Seite findet die Tonart; der Tonhöhen-Regler verschiebt die Tonhöhe in Hz.
Ja, direkt im Studio, in dem er sich öffnet. Deine Datei ist dort schon geladen: Beweg den Halbtöne-Regler und öffne mit dem ⓘ-Knopf neben Teilen das Analysefenster, um die neue Tonart abzulesen — von a-Moll aus ergeben +2 Halbtöne h-Moll. Außerdem kannst du die Tonhöhe in Hz justieren, das Tempo ändern, Hall oder Bass ergänzen und als MP3 oder WAV exportieren.
Ein Song, der für eine Stimme geschrieben wurde, passt selten zur nächsten. Kennst du die Originaltonart, kannst du einen Playback-Track um ein paar Halbtöne senken, wenn der Refrain zu hoch liegt, oder anheben, wenn die Strophen in deinen tiefsten Tönen verschwinden. Gesangslehrkräfte machen das für jede Schülerin, und dieselbe Datei lässt sich für einen ganzen Chor in mehreren Tonarten exportieren.
MP3-, WAV-, M4A- und MP4-Dateien bis 50 MB und 10 Minuten funktionieren, und der Tonart-Finder ist völlig kostenlos, ganz ohne Konto. Deine Datei verlässt deinen Rechner nie: Die Analyse läuft in deinem Browser, es wird also nichts auf einen Server hochgeladen.